7 Einschlaftipps für Kinder: So gelingt der Abend
Deinem Kind fällt es abends schwer, zur Ruhe zu kommen und schnell einzuschlafen? Damit die Abende angenehmer und ruhiger verlaufen und der Weg ins Bett und in das Reich der Träume leichter wird, haben wir hier einige hilfreiche Tipps und Tricks für euch.
1. In den ersten 6 Monaten haben Babys den Unterschied zwischen Tag und Nacht noch nicht verinnerlicht und können diese Zeiten nicht unterscheiden. Erst ab ca. 6 Monaten fangen Babys an, ihren Schlafrhythmus an den Wechsel von Tag zu Nacht anzupassen.
Wenn diese Zeit kommt, ist es besonders wichtig, dem Kind einen geregelten Tagesablauf mit einem stabilen Rhythmus zu bieten. Dieser hilft deinem Kind zu merken, dass am Tag spannende Dinge passieren und dass die Nacht dazu da ist, sich auszuruhen und zu schlafen. Dies hilft dem Kind, den Tag-Nacht-Rhythmus zu erkennen.
2. Auch wenn der eben genannte geregelte und verlässliche Tagesablauf wichtig ist, sollte dieser nicht zu krampfhaft verfolgt werden. Bei leichten Abweichungen einfach ruhig bleiben, denn ein zu angespannter Elternteil wirkt sich auf das sensible Baby/Kind aus.
3. Gerade wenn das Kind Schwierigkeiten hat, allein einzuschlafen, ist der Mittagschlaf eine gute Möglichkeit, um es zu üben. Zudem verhindert ein Mittagsschlaf, dass das Kind am Abend vor lauter Übermüdung Schwierigkeiten hat, einzuschlafen. Plane den Mittagsschlaf jedoch nicht zu spät am Tag ein, damit das Kind genügend Zeit hat, bis zum Abend wieder müde zu werden. Es sollten mindestens 4 Stunden zwischen Mittagsschlaf und Nachtschlaf liegen.
4. Gewöhne dein Kind daran, dass das Bett ein Ort der Ruhe und des Schlafens ist. So verbindet das Kind diesen Ort mit Schlaf und Geborgenheit und weiß, dass es Zeit ist zu schlafen, wenn man es ins Bett bringt.
5. Eine immer gleiche Abendroutine, die am besten mindestens eine Stunde vor dem Zu-Bett-Gehen beginnen sollte, gibt dem Kind Stabilität und Sicherheit. In dieser Zeit sollte bereits etwas zur Ruhe gekommen werden. Dies hilft, damit das Kind beim Zu-Bett-Gehen nicht mehr so aufgedreht ist.
6. Das Zimmer und seine Umgebung sollten zum Schlafen einladen. Das heißt, der Raum sollte von der Temperatur angenehm und nicht zu warm sein. Ebenso hilfreich ist ein bereits gedimmtes Licht.
7. Stelle vor dem Schlafengehen sicher, dass dein Kind satt ist und es bequem hat. Die Windel sollte frisch und trocken sein. Außerdem muss sich dein Kind frei bewegen können. Schau also, dass es nicht von unnötigen Decken, zusätzlichen Kissen oder Stofftieren eingeschränkt wird.
Das Wichtigste zusammengefasst:
- Ein geregelter Tagesablauf mit einem stabilen Rhythmus
- Bei Abweichungen des Tagesablaufs Ruhe bewahren
- Allein schlafen bei einem Mittagsschlaf üben
- Mittagsschlaf nicht zu lang und mit 4 Stunden Abstand zum Nachtschlaf
- Das Bett als Ort der Ruhe etablieren
- Eine feste Abendroutine einführen
- In der Stunde vor dem Schlafengehen bereits zur Ruhe kommen
- Angenehme Temperatur und gedimmtes Licht
- Das Kind sollte satt sein und es bequem haben
Gutes Gelingen beim Ausprobieren der Ideen wünscht euch das Little Who-Team.